Fortbildungen und Workshops
Zum Umgang mit dem Israel-Palästina-Komplex in Institutionen und im pädagogischen Kontext
Der israelisch-palästinensische Konflikt hat seit dem 7. Oktober 2023 eine neue, erschütternde Eskalationsstufe erreicht. Die Angriffe auf israelische Zivilist*innen, die fast vollständige Zerstörung des Gazastreifens, die Geiselnahme, die Tötung und das Aushungern palästinensischer Zivilist*innen sowie die Vernichtung der Grundlagen palästinensischen Lebens lösen weltweit Entsetzen aus.
Die Gewalt in Israel und Palästina, die deutsche Rolle darin und die damit verbundenen gesellschaftlichen Konflikte führen zu einem großen Bedarf an kritischer politischer Bildung zu Palästina und Israel. Mit unserem Bildungsangebot leisten wir dazu einen Beitrag.
Unser Ansatz
Unser Ansatz
In unseren Seminaren, Workshops und Fortbildungen schaffen wir Braver Spaces: mutige und offene Lernräume, in denen unterschiedliche Perspektiven Platz haben. Unser erfahrenes Team gestaltet Bildungsangebote, die multiperspektivisch, selbstreflexiv und diskriminierungskritisch sind. So ermöglichen wir Austausch, gemeinsames Lernen und stärken die Sprech- und Handlungsfähigkeit.
selbstreflexiv
multiperspektivisch
diskriminierungskritisch
Individuelle Angebote
Individuelle Angebote
Auf Anfrage gestalten wir Workshops, Fortbildungen und Seminare maßgeschneidert für Ihre Zielgruppe und zu Ihren gewünschten Themenschwerpunkten. Diese können bundesweit in Präsenz oder online stattfinden.
Für wen?
- Lehrkräfte
- Sozialarbeiter*innen
- Hochschullehrende und Studierende
- Vereine, NGO's, Stiftungen und Parteien
- Journalist*innen
- Freiwilligendienstleistende
Die deutsche Staatsräson, Israel und Palästina
Was steckt hinter dem Begriff „Staatsräson“ – und wie verträgt sich Deutschlands Haltung zu Israel mit dem historischen „Nie wieder“? Wie kann eine kritische, menschenrechtsbasierte Auseinandersetzung mit der Staatsräson gelingen?Antipalästinensischer Rassismus, israelbezogener Antisemitismus und autoritärer Anti-Antisemitismus
Wie hängen Antisemitismus, antipalästinensischer Rassismus und der Israel-Palästina-Komplex zusammen? Wo endet legitime Antisemitismuskritik und wo beginnt Instrumentalisierung – und warum braucht es den Begriff antipalästinensischer Rassismus?Palästina und Israel – Geschichte und Gegenwart
Wie können wir den Israel-Palästina-Komplex historisch verstehen, das aktuelle Kriegsgeschehen einordnen und Handlungsperspektiven entwickeln – multiperspektivisch, völkerrechtlich fundiert und nah an den Stimmen der Betroffenen.Empathie statt Dethematisierung – Pädagogische Verantwortung in Zeiten von Krieg und Polarisierung
Wie können pädagogische Fachkräfte junge Menschen begleiten, die von den Folgen des 7. Oktober in Israel, Palästina und in unserer Gesellschaft betroffen sind – sensibel, solidarisch.Ambiguitätstoleranz – Wege aus dem „Ja, aber...“
Wie kann politische Bildung zum Israel-Palästina-Komplex Widersprüche undGleichzeitigkeiten aufzeigen und aushalten, statt sie zu unterdrücken – und Raum schaffen für Selbstreflexion und echte Dialogfähigkeit?Macht, Medien, Militarismus –Kritische Medienbildung zum Israel-Palästina-Komplex
Wie objektiv ist Kriegsberichterstattung – und wessen Stimmen hören wir (nicht), wenn es um Israel und Palästina geht? Was bedeutet “Objektivität” im Kontext von Kriegsberichterstattung?Slogans, Symbole und Begriffe
Wir klären Bedeutungen, rechtliche Hintergründe und gesellschaftliche Wirkungen von umstrittenen Slogans, Symbolen und Begriffen im Kontext des Israel-Palästina-Komplexes.Mutige pädagogische Räume – Braver Spaces –selbst gestalten
Wie können wir mutige und respektvolle Gesprächsräume schaffen, die Multiperspektivität zulassen, Austausch er möglichen und Diskriminierung entgegen wirken?
Palästina & Israel im deutsch-französischen Jugendaustausch
17.-19. Juni 2026, Berlin
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem deutsch-französischen Jugendaustausch
Die Kriegsverbrechen der Hamas am 7. Oktober 2023 und der Zerstörungsfeldzug Israels im Gazastreifen markieren eine drastische Eskalation in einem lang andauernden Konflikt, der durch Besatzung und wiederkehrende Gewalt geprägt ist. Gleichzeitig haben die Ereignisse auch in Frankreich und Deutschland zu gesellschaftlichen Zerwürfnissen sowie zu wachsendem Rassismus und Antisemitismus geführt. Auch im deutsch-französischen Jugendaustausch zeigt sich, dass dieser Themenkomplex sowohl Jugendliche als auch Fachkräfte beschäftigt. Es gibt ein großes Bedürfnis, über die Gewalt in der Region, die politischen Positionierungen Frankreichs und Deutschlands sowie über die gesellschaftlichen Auswirkungen ins Gespräch zu kommen.
Aus Sorge vor Konflikten, diskriminierenden Situationen oder dem Gefühl, nicht genug zu wissen, wird dieser Themenkomplex jedoch oft vermieden – ein sprichwörtlicher “Elefant im Raum“ entsteht. Um dieser Unsicherheit zu begegnen, bieten wir ein dreitägiges Training für Fachkräfte im deutsch-französischen Jugendaustausch an.
Im Training werden wir:
- lernen, wie sich Räume für multiperspektivischen Austausch gestalten lassen,
- eine ambiguitätstolerante, machtkritische und menschenrechtsorientierte pädagogische Haltung stärken,
- Raum für Selbstreflexion und Erfahrungsaustausch schaffen,
- Methoden kennenlernen, um Gespräche über Israel und Palästina sowie über den Umgang mit dem Thema zu führen,
- antipalästinensischen Rassismus und Antisemitismus analysieren,
- verstehen, vor welchen jeweiligen historischen und politischen Hintergründen in Frankreich und Deutschland der Diskurs über den israelisch-palästinensischen Konflikt geführt wird und welche Dynamiken dabei sichtbar werden,
- unsere Sprach- und Handlungssicherheit in herausfordernden pädagogischen Situationen stärken.
Das Training wird simultan deutsch-französisch gedolmetscht. Die Teilnehmenden werden in Einzelzimmern in einem Hotel untergebracht. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen. Frühstück und Mittagessen werden gestellt. An- und Abreise werden selbstständig organisiert (Reisekosten werden erstattet).
Meldet euch jetzt an bis zum 24.4.2026
Offene Angebote
Offene Angebote
Im Rahmen des Projekts „Israel, Palästina, Deutschland - kritische politische Bildung zu einer komplexen Dreiecksbeziehung“ (gefördert von der bpb) bieten wir regelmäßig Online-Fortbildungen an. Hier finden Sie die aktuellen Termine und Anmeldelinks.
Kontakt für Fragen zu Fortbildungen und Workshops
Kontakt
Bei Interesse zu den Fortbildungen und Workshops kontaktiere bitte Marisa unter fortbildung@gesellschaftimwandel.org.

Marisa Raiser
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Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partner*innen und Fördergeber*innen für das Fortbildungsangebot an Schulen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Fördergeber*innen für das Fortbildungsangebot für Multiplikator*innen aus dem Bildungs- und Sozialbereich.
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