Sapir Hubermann

„In meiner Bildungsarbeit geht es für mich vor allem um Begegnung. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen einander näherkommen können, ohne dieselbe Meinung zu teilen. Zuhören, diskutieren, widersprechen, Fragen stellen und manchmal auch streiten gehören für mich zu einem lebendigen Lernprozess. Gerade im Kontext von Israel und Palästina bringen Menschen nicht nur Wissen und Meinungen mit, sondern auch Gefühle, familiäre Geschichten und persönliche Prägungen. Ihnen Raum zu geben, ohne dabei die kritische Auseinandersetzung aus dem Blick zu verlieren, ist für mich ein wichtiger Teil politischer Bildung.“

Biographie

Sapir Hubermann ist Kulturvermittlerin, Bildungsreferentin und Kuratorin aus Tel Aviv und lebt in Berlin. Seit 2017 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit und Vermittlung, unter anderem für das Jüdische Museum Berlin und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Zu ihren Schwerpunkten gehören jüdische Geschichte und Gegenwart, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus sowie israelisch-palästinensische Verflechtungen. Neben ihrer Bildungsarbeit promoviert sie zu Archiven, Erinnerungskulturen und visuellen Narrativen in kulturwissenschaftlichen und postkolonialen Kontexten.



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Porträt von Sapir Hubermann

Sapir Hubermann